Inhalationsallergien bei Kindern auf dem Vormarsch

Die Inhalationsallergien nehmen in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Verantwortlich sind meistens sogenannte Inhaltionsallergene. Wie sie sich äußern und was man gegen die Allergenbelastung in der Raumluft machen kann, lesen Sie hier…..

 

Die in der Luft enthaltenen Allergene, die so genannten Inhalationsallergene, nennt man daher auch aerogene Allergene. Sie tauchen für
uns nicht sichtbar in unserer Umgebungsluft auf. Deshalbwerden diese Substanzen unbewusst von uns aufgenommen bzw. inhaliert oder sie setzen sich auf unsere Schleimhäute, der Nase und der Augen. Liegt eine Typ – I – Allergie vor, so kommt es zu entsprechenden Symptomen. Meist äußern sich die Symptome mit Schnupfen und Augentränen. Man spricht vom „Heuschnupfen“, obwohl auch Schimmelpilze und Hausstaubmilben dafür verantwortlich sein können.

Allergene sind natürlich vorkommende Substanzen in der Luft. Zu den wichtigen Allergenträgern gehören Pollen, Schimmelpilzsporen, Hausstaubmilben und Tierepithelien. In Europa gelten Gräserpollen als Hauptverursacher für Soforttypreaktionen. Auch in unseren Wohnräumen tauchen Allergene auf. Typisch sind Tierhaare, Hausmilben und Pilsporen aber auch so genannte Kontaktallergene, wie Nickel, Chromat oder sogar in der Luft existierende Duftstoffe gehören dazu. Die bekanntesten Krankheitsbilder sind Allergien, Asthma, chronische Nasennebenhöhlen-Entzündungen und die daraus resultierenden Symptome sind unter anderem Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Augen- und Hautreizungen. Deshalb ist es besonders wichtig, vor allem für vorbelastete Personen, auf eine ausreichende Hygiene der Wohnräume zu achten, um für die Gesundheit vorzusorgen. Besonders für Kinder/Säuglinge sind Allergene besonders gefährlich.


Denn Kinder leiden besonders unter den Allergien. Daher ist ein gesundes Umfeld besonders wichtig z.B. ohne Schimmel im Kinderzimmer .Wohngifte Krankheiten und Allergien auslösen oder verstärken.
Aber auch Schimmel im Kinderzimmer kann bei Kindern zu allergischen Reaktionen mit Hautausschlag führen. Dabei ist ein Schimmelbefall nicht immer sichtbar. Die Pilzsporen existieren schon lange, bevor deutliche Flecken an Wänden, Decken oder Möbeln auftauchen. Rücken Sie ggf. Möbel zur Seite und überprüfen Sie Stellen im Raum, die sonst nicht einsehbar sind. Auch mit einem Schimmeltest kann herausgefunden werden, ob ein versteckter Schimmelbefall wahrscheinlich ist.
Wohngifte können Allergien gerade bei Kindern auslösen, die langwierig und leidvoll sind. Atemwegsbeschwerden, Hautausschlag, Durchfall – all dies kann bei Kindern durch eine Allergie ausgelöst werden. Auch die sogenannten Filterorgane wie Leber und Niere sind hier großen Belastungen ausgesetzt. Allergische Reaktion zeichnen sich oft dadurch aus, dass die Symptome nur an bestimmten Orten auftreten bzw. verschwinden, wenn man bestimmte Orte längere Zeit nicht betritt. Besonders nach Renovierungsarbeiten können z.B. leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) die Luft im Kinderzimmer erheblich verschlechtern.

 

Wie bekommt man Wohnungen und Räume allergenarm?

Um verborgene Allergene ausfindig zu machen, können Messungen der Raumluft, Hausstaubes oder von Einrichtungsmaterialien durchgeführt werden, um die Allergenbelastung festzustellen und damit die Wohnqualität für die Erkrankten zu verbessern.
In Innenräumen sind insbesondere die typischen Inhalationsallergene (Typ 1-Reaktion) wie Pilzsporen, Tierhaare und Hausstaubmilben sowie Kontaktallergene (Typ 4-Reaktion) wie Nickel, Cobalt, Lanolin (Wollwachs), Chromat aber auch die luftgetragene Kontaktallergene wie Duftstoffe, gasförmige flüchtige organische Verbindungen (VOC) von Bedeutung. Grundsätzlich muss die Allergen-Quelle nicht immer offensichtlich sein. So wurden in ca. 20% aller Katzen-freien Wohnungen z.B. hohe Gehalte an Katzenallergen festgestellt, die wahrscheinlich durch Besucher oder Vornutzer in die Wohnung eingetragen wurden. Auch haushaltsübliche Reinigungsmittel enthalten oft allergene Substanzen wie Duftstoffe oder Konservierungsmittel, welche insbesondere Kontaktallergien auslösen können. Deshalb ist eine wohnraumhygienische Kontrolle des Innenraums auf potentielle allerge Belastungen in der Raumluft und im Hausstaub insbesondere bei familiär vorbelasteten Personen für die umfassende Gesundheitsvorsorge unabdingbar.

 

Haben sich Allergene wie Hausmilben etc. erst einmal eingenistet, so ist es schwierig sie wieder loszuwerden. Man sollte am besten mit Anti-Staubtüchern putzen und Allergiker sollten nicht normale Staubsauger verwenden sondern so genannte Zentralstaubsauger, bei dem die Abluft nach draußen geleitet wird. Staubsauger mit Wasserfilter versprechen ein Staubfreies saugen. Hier wird der angesaugte Staub in ein Wasserbad geleitet statt in einen Staubsaugerbeutel.
Die beste Möglichkeit ist aber eine kontrollierte Wohnraumlüftung in Form von Lüftung mit mobilen oder stationären Lüftungsgerät. Diese sorgen im gesamten Haus für stetig frische Luft. Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) ist nicht eine Klimatisierung durch eine Klimaanlage, die lediglich die vorhandene Raumluft abkühlt. Durch den Einsatz der KWL werden Schadstoffe, Co2 und Feuchtigkeit ständig abgeführt.
Durch Pollenfilter mit filter-caps wird die ganzjährige Pollenbelastung bis nahezu 10% reduziert. filter-caps reduzieren durch den ständigen Abtransport der Luftfeuchtigkeit die Vermehrung der Hausstaubmilben

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