Blaue Flecken – jeder reagiert anders

 

Blaue Flecken bzw. Blutergüsse (Hämatom) entstehen meist als Folge von Schlägen, Stürzen oder Sportverletzungen. Sie heilen oft von alleine und verschwinden von selbst wieder. Ein Bluterguss ist nichts anderes als eine Blutung im Körper, die durch eine Quetschung des Gewebes entsteht, ohne dass Blut nach außen tritt.

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Es gibt jedoch auch gefährliche Blutergüsse, die sogar teilweise operativ entfernt werden müssen, wenn es beispielsweise zu Einblutungen in innere Organe oder ins Gehirn kommt. Hirnblutungen sind besonderes gefährlich. Befindet sich ein Bluterguss im Gelenk, kann das auch zu einem operativen Eingriff führen, da wenn diese nicht entfernt werden, es zu Beeinträchtigungen bis hin zur Versteifung der Gelenke kommen kann. Hämatome können aber auch nach einer Blutabnahme oder während eines operativen Eingriffs entstehen. Besonders anfällig für Hämatome sind Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen. Auch mit dem zunehmenden Alter nehmen auch die Hämatome zu, da die Gefäßwände deutlich dünner werden und somit die Gefäße schneller reißen. Wer sich verletzt/gestoßen hat, sollte die Stelle möglichst schnell kühlen, denn durch die Kälte können sich die Blutgefäße wieder zusammen ziehen. Man verhindert somit, dass das Hämatom sich vergrößert und eine Schwellung zu lindern. Ein sichtbarer Bluterguss verschwindet nach ca. 2-3 Wochen wieder, ist aber bei jedem individuell. Kühlen bringt nur direkt nach dem Sturz, Stoß oder beispielsweise nach einer Unterspritzung etwas. Späteres Kühlen hat keinen Effekt auf das Hämatom. 

 

 

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