Winterzeit ist leider "Ekzemzeit"

Das Ekzem ist eine juckende Entzündungsreaktion der Haut. Die Hauterkrankung ist nicht ansteckend. Anlagebedingt verläuft ein Ekzem meist chronisch und schubweise. Typische Symptome sind: Bläschen, Papulovesikel, Erosionen, Schuppen oder Keratose. Die Winterzeit ist die Hochzeit der Ekzeme. Die kalte Jahreszeit gepaart mit der trockenen Heizungsluft bildet den Boden für die Ekzemerkrankungen. Was kann man machen...

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Im deutschen wird oft zwischen den Begriffen „Dermatitis“ und „Ekzem“ unterschieden. Der Begriff Dermatitis wird als akute Entzündung verstanden und der Begriff Ekzem, als eine chronische Entzündung. Im englischen wird für beide Formen einheitlich der Begriff „dermatitis“ verwendet. Das akute Ekzem geht mit Juckreiz, Erythem, Ödem, Papel, Papulovesikel und Bläschen einher, das chronische Ekzem mit Lichenifikation, Schuppung und Fissuren.

Seborrhoisches Ekzem:  Bei einer gegebenen Disposition wirken Seborrhö (Hyperfunktion der Talgdrüsen) sowie die Besiedelung mit dem Hefepilz Pityrosporum ovale zusammen. Dieses Ekzem zeigt eine Abhängigkeit vom Klima. So bessert es sich im Sommer, im Gebirgsklima oder an der See. Bei endogenen Faktoren wie Stress, kann es zu einer Verschlechterung kommen. Bei Erwachsenen tritt das Ekzem meist entlang der Haargrenze, Brust und Rücken auf, bei Säuglingen eher entlang der Mittellinie des Gesichts. Es äußert sich in einer braunrötlichen, mäßig juckenden Herde und einer starken seborrhoische Schuppung. Für die Therapie werden antimykotische Präparate oder lokale Steroide eingesetzt.

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Exsikkationsekzeme: Als Die Ekzeme treten meistens im Winter und Frühjahr auf. Ursache dieser Ekzeme ist die trockene Haut. Die auftretenden Ekzeme sind meist münzförmig und plaqueförmig, juckt sehr stark und weist gelbe Krusten auf. Meist sind die Extremitäten und der Körperstamm betroffen, besonders Menschen mittleren oder hohen Alters betroffen. Eine Sonderform der Ausstrocknungsekzeme stellen

 

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Stauungsekzem: da. Man ffindet sie auf den Unterschenkeln und sie sind mit Venen- und Lymphgefäßerkrankungen verbunden. Hier ist die wichtigste Maßnahme neben der Salbenbehandlung eine Kompressionsbehandlung oder eine Venenoperation.

 

Atopisches Ekzem: In den Industrieländern erkranken 15-20% der Kinder an einem atopischen Ekzem. Die am häufigsten betroffenen Stellen sind Gesicht, Kniekehlen oder Ellenbeugen. Hier ist die Haut sehr trocken, juckende Haut und es bilden sich Krusten. Das Ekzem zeigt einen altersbezogenen und stadienhaften Verlauf mit typischem Befallmuster. Häufig manifestiert es sich bis zum 5. Lebensjahr. Die Neurodermitis wird häufig auch im Winter schlechter.

Wie sieht die Therapie aus?

Die Basistherapie stellen natürlich Hautpflegemittel wie Salben mit Harnstoff und Olivenöle da. Sehr nützlich sind auch Ölbäder (z.B. bei www.sanDermato.de). Sind die Ekzeme aber sehr stark ausgeprägt, gibt es keine Alternativen mehr zu topischen Steroide. Die kortisonhaltigen Salben reduzieren die Entzündung wieder so weit, dass die o.g. pflegenden Salben wieder eine Chance haben.

 

 

 

 

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