Das T-Zell-Lymphom

Eine in der Bevölkerung relativ unbekannte Krankheitsgruppe T-Lymphozyten gehören zu den Abwehrzellen, die quasi mit die wichtigste Rolle im Abwehr- und Immunsystem des Körpers spielen. Sie initiieren und modulieren viele spezifische Abwehrreaktionen. Das kutane T-Zell-Lymphom ist eine bösartige Neubildung und unkontrollierte Vermehrung dieser T-Lymphozyten in der Haut, im späteren Stadium ist der ganze Körper betroffen.

Die Krankheit beginnt meist um das 50. Lebensjahr und Männer sind häufiger (2:1) betroffen als Frauen. Obwohl die Erkrankung zu den bösartigen Erkrankungen gehört, verläuft sie meistens über viele Jahre. Kennzeichnend sind Rötungen, die plaqueartig oder leicht schuppig sein können. Der Erkrankung eigen ist ein oft unerträglicher Juckreiz, dieses verleitet häufig zu falschen Diagnosen, so dass fälschlicherweise ein Ekzem diagnostiziert werden kann.

Die Therapie besteht je nach Schweregrad und Stadien in einer eher externen Therapie, das heißt Behandlung mit kortisonhaltigen Salben und UV-Bestrahlungen. Dabei wird häufig die PUVA-Therapie eingesetzt oder eine spezielle Bestrahlung des Blutes, die extrakorporale Photopherese. Bei eher stärkeren Formen wird auf Chemotherapeutika zurückgegriffen.

B-Zell-Lymphom B-Lymphozyten sind spezielle Lymphozyten, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie Antikörper gegen spezielle Stoffe wie Bakterien, Viren und Würmer bilden. Sie sind aber auch beim Entstehen von Allergien beteiligt, denn sie produzieren die Antikörper, die sich zum Beispiel gegen Pollen richten.

Die bösartige Neubildung wird als B-Zell-Lymphom bezeichnet und macht sich als Knoten in der Haut bemerkbar, meist mit einer rotblauen Farbe. Die Therapie besteht in einem chirurgischen Entfernen. Ist ein fortgeschrittenes Stadium vorhanden, so werden Chemotherapien durchgeführt.