Botox: Bedeutung der Muskelatrophie

Botulinumtoxin kann bei der Faltenbehandlung aufgrund der verhinderten Erregungsübertragung von Nerv zu Muskel den Muskel aufgrund geringerer Muskeltätigkeit dünner werden lassen (Fachterminus: Atrophie). Die Atrophie ist zwar wieder rückbildungsfähig, sie kann aber länger bestehen bleiben als die Wirkung des faltenglättenden Effektes.

 

Das Phänomen, dass  nach Botulinumtoxin-Injektionen die Veränderungen im Muskel länger bestehen bleiben als die Faltenglättung, wurde jetzt bei Gesichtsmuskulatur nachgewiesen. Bei einer entsprechenden, kleineren Anwendungsstudie wurden die Glabellafalten zweier bis zuvor unbehandelter Männer mit je 20 Einheiten Onabotulinumtoxin A in den M. procerus und M. corrugator supercilii behandelt. Nach 1 Monat waren die Procerusmuskeln (Muskeln der Zornesfalte) fast um die Hälfte dünner als vor der Injektion. 12 Monate später hatte sich diese Erscheinung nicht wesentlich geändert. Der kosmetische Effekt war 4 Wochen nach der Behandlung am besten, ließ aber mit der Zeit wieder nach. 6 bzw. 10 Monate nach der Behandlung war wieder der Ausgangszustand erreicht.

(Literaturstelle: Koerte et al., Dermatol Surg 2013, 1-5

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

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