Die Füße und besonders die Fußnägel sind beim Sport stark beanspruchte Körperteile. Sport in seiner Vielfalt bietet unzählige Möglichkeiten der Verletzung von Haut und Nägeln. Zeitlich umfangreiche und/oder einseitige Sportausübung, nicht auf den Sportler angepasste Sportschuhe, alte Sportschuhe, Mazeration (Fachbegriff für die - Waschfrauenhaut - als Ergebnis des längeren Feuchtwerdens der Haut durch Schwitzen oder übermäßige Feuchtigkeit) sowie die Einflussgrößen Diabetes, Lebensalter sind die wichtigsten Risikofaktoren für Fuß- und Nagelpilz. Mit steigender Zahl an sportlich aktiven Menschen wächst auch die Chance der Infektionsübertragung. Die Sportstätten sind in der Regel gut beheizt, feucht, gelegentlich schlecht gereinigt - ideale Bedingungen für Pilze & Co.

Was ist bei den einzelnen Sportarten zu beachten?

Ski-, Schlittschuh-, Inliner Eingezwängte Füße, keine Möglichkeit der Schweißverdunstung (Mazerationsmilieu) Klettersport Eingeengte Füße mit starker Traumatisierung und Mazeration Lauf- und Radsport Füße sind monoton den gleichen Stoß-, Druck- und Scherbewegungen ausgesetzt, dadurch Haut- und Nageltraumatisierung Squash, Badminton, Tennis Schnelle Antritts- und Bremsbewegungen, dadurch Haut- und Nageltraumatisierung Schwimmen Feuchtwerden der Haut, Mazeration. Auf den Startblöcken, Springbrettern, an Fußdesinfektionsanlagen oder auf dem Beckenumlauf befinden sich mit Pilzsporen infizierte Hautschuppen. Kampfsportarten Engste Körperberührung, unzählige Traumata durch Druck-, Reib- und Scherkräfte.

Wie kann man sich schützen? Der Schuh muss auf den Sportler angepasst sein, Sportschuhe haben nur eine bedingte Lebensdauer. Man sollte Sportschuhe regelmäßig mit Lösungen reinigen und entpilzen (Sakrotan(c)- Lösung, Batrafen(c)-Puder in der Apotheke oder in der Drogerie erhältlich). Sportsocken und Sportkleidung sollten mit mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden.

Hygienemaßnahmen wie eigenen Badeschlappen, Füße sorgfältig trocknen (besonders die Zehenzwischenräume), präventives Auftragen von Antipilzpräparaten (Batrafen(c)-Nagellack, Loceryl(c)- Nagellack, Mycospor(c)-Nagellack) ein bis zwei Mal monatlich, fachgerechte Pediküre, zu Hause offene Schuhe tragen.

Die Füße und Nägel werden es Ihnen danken!

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Umfassende Informationen zu verschiedenen Hautkrankheiten, deren Diagnosen und Behandlungen. Ihre Webseite enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Leitlinien für die dermatologische Praxis.