Pilzerkrankungen, die auch Mykosen genannt werden, sind sehr hartnäckig. Das liegt auch daran, daß Pilze aus einzelnen Zellen aufgebaut sind, die regelrechte Fäden ausbilden, die Pilzfäden. Die Pilzfäden verzweigen sich und bilden widerstandsfähige Geflechte. Diese Geflechte werden Myzel genannt. Die Sporen sind der Teil des Pilzes, der für die Vermehrung zuständig ist. Sporen haben eine Dauerform und können praktisch ohne Stoffwechsel überleben. Finden sie dann ideale Lebensbedingungen, fangen sie an zu keimen und ein Pilzgeflecht zu entwickeln. Pilze sind Schmarotzer. Pilze sind Schmarotzer, die sich von den Substanzen der Hornschicht der Oberhaut ernähren. Werden Pilze von Tieren auf den Menschen übertragen, verläuft die Erkrankung häufig schneller und ist auch entzündlicher, als bei einer übertragung von Mensch zu Mensch. Pilze machen es einem nicht leicht. Mykosen sind häufig nicht von bakteriellen Hauterkrankungen zu unterscheiden. Deshalb ist eine Diagnosestellung oft schwierig. Außerdem können die gleichen Pilze verschiedene Krankheitsbilder hervorrufen. Umgekehrt gilt dasselbe. Gleiche Krankheitsbilder werden oft von verschiedenen Pilzen verursacht. Das macht Mykosen zu oft sehr hartnäckigen und schwer therapierbaren Erkrankungen.

Nur ein Arzt hilft fachgerecht. Leichte Pilzerkrankungen werden oft nicht ernst genommen. Viele Menschen versuchen, den Pilzen mit frei erhältlichen Antipilzmittel auf den Leib zu rücken. Nicht immer ist das von Erfolg gekrönt. Wenn sie Zweifel haben, sollten sie besser einen Arzt aufsuchen. Es gibt verschiedene Arten von Pilzen. Welcher für eine Erkrankung verantwortlich ist, sollte vor der Behandlung festgestellt werden. Diese Untersuchung dauert aber oft bis zu 4 Wochen. Dennoch ist, insbesondere bei schweren Krankheitserscheinungen, ein Test unumgänglich. Antimykotika haben häufig ein breites Wirkspektrum. Viele Medikamente, die gegen Pilze wirken, sogenannte Antimykotika, haben ein breites Wirkspektrum. Deshalb wirken sie auch oft, ohne eine genaue Bestimmung der Pilzart. Dennoch wirkt nicht jedes Antimykotikum gegen jeden Pilz. Insbesondere, wenn das Medikament eingenommen werden soll, sollte eine vorherige Bestimmung der Pilzart erfolgen. Das ist besonders deshalb wichtig, weil Antimykotika unter Umständen mit schwereren Nebenwirkungen einhergehen können. Bei äußerlichen Anwendungen dagegen, kann man schon mal auf diesen Test verzichten. Diese Abwägungen sollte der Arzt treffen. Er sollte sie aber auch mit den Betroffenen diskutieren.

Medikamente nie ohne den Rat des Arztes absetzen. Bei Pilzerkrankungen ist besonders eines von Wichtigkeit: Medikamente, die der Arzt verordnet hat, sollten auf keinen Fall selbständig abgesetzt werden. Nehmen Sie die Medikamente so lange, wie es Ihnen Ihr Arzt gesagt hat. Das gilt auch dann, wenn Sie auf der Haut nichts mehr erkennen können. Denn auch, wenn Sie nichts mehr sehen, können die Pilze immer noch vorhanden sein. Denken Sie daran, daß Pilze überlebenskünstler sind. Wird ein Medikament vorzeitig abgesetzt, kommt es zu einem erneuten Beginn der Pilzerkrankung.

 

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

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FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

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