Nach der Erläuterung der Krankengeschichte wird mit Hauttests geprüft, ob gegen ein spezielles Allergen oder eine Allergengruppe eine Sensibilisierung besteht. Dazu wird in verschiedenen Testverfahren eine kleine Menge des möglichen Allergens auf die Hautoberfläche gebracht, die dann mit eventuell vorhandenen Antikörpern eine Reaktion eingeht. Sind Antikörper in der Haut vorhanden, so entsteht durch die freigesetzten Meditatoren (Histamin) nach etwa zehn Minuten an der Teststelle eine Quaddel, die von einer mehr oder weniger großen Rötung umgeben ist. Zusätzlich kann Juckreiz auftreten. Quaddelbildung und Rötung zeigen an, daß Antikörper vorhanden sind, der Patient also gegen das entsprechende Allergen sensibilisiert ist.

Die Durchführung eines Pricktests

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Hauttests werden entweder als Suchtest oder als Bestätigungstest durchgeführt. Bei Suchtests wird eine größere Zahl von Allergenen, entweder am Unterarm oder auf dem Rücken, geprüft. Bestätigungstests dienen der Bestätigung eines sich aus der Krankheitsgeschichte ergebenden Verdachtes und kommen mit weniger Allergenen aus.

Zum Nachweis ekzemauslösender Spätreaktionen wird der Läppchentest (Epicutan Test) angewandt. Es handelt sich dabei um Test-Pflaster, die mit Allergenlösung getränkt auf die Haut aufgeklebt werden. Zwei bis drei Tage später wird vom Arzt nachgesehen, ob sich unter dem Testpflaster eine Rötung und eine Schwellung oder auch Bläschen entwickelt haben. Meist werden eine ganze Reihe von Allergenen im Läppchen-Test gleichzeitig geprüft, so daß dieser Test aus ,Platzgründen - meist auf dem Rücken durchgeführt wird.

Die Labormethoden

Hat der Patient eine typische Krankengeschichte und fällt der Hauttest mit den in Verdacht geratenen Allergenen positiv aus, so ist in den meisten Fällen die Diagnose bereits klar. Es gibt aber auch Situationen, in denen der Hauttest nicht zuverlässig ist oder nicht angewendet werden kann und Labortests nötig werden. Mit Labortests wird im Grunde genommen nichts anderes getan, als im Reagenzglas nach den Antikörpern gesucht, die mit den verdächtigen Allergenen eine Reaktion wie in der Haut eingehen könnten. Dazu wird dem Patienten Blut abgenommen und die roten und weißen Zellen des Blutes werden durch Zentrifugieren entfernt.

In dem so gewonnenen Serum wird mit einem sogenannten RAST (Radio-Allergo-Sorbent-Test) geprüft, ob im Serum Immunglobuline vom Typ E (abgekürzt IgE) vorhanden sind und in welcher Konzentration. Dabei wird davon ausgegangen, daß bei Anwesenheit von Antikörpern im Serum diese auch in der Haut und in den Schleimhäuten des Patienten sind. Da der RAST relativ teuer ist, wird er nicht routinemäßig angewendet, sondern ist besonderen Fällen vorbehalten.

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

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