Die Schweißdrüsen bedecken den ganzen Körper. Sie zählen etwa 3 Mio., wobei die Stirn, Handflächen und Fußsohlen dichter besiedelt sind, als der übrige Körper. Man unterscheidet zwei Arten von Schweißdrüsen:

Schweißdrüsen, die frei in der Haut lokalisiert sind und Schweißdrüsen, die an die Haarfollikel angeschlossen sind. Befeuchtung der Haut und Temperaturregulation sind die wichtigsten Aufgaben. Die Funktion der Schweißdrüsen ist die Schweißabgabe. Sie sorgt für die Befeuchtung der Haut. Die wichtigste Funktion aber ist die Temperaturregulation des Körpers. Ab ca. 36 Grad äußerer Körpertemperatur ist beispielsweise die Wärmeabgabe nur über das Schwitzen möglich. Die Schweißmenge kann sehr unterschiedlich sein. Die natürliche Schweißmenge beträgt beim Menschen 0,8 Liter. Sie kann auf maximal 10 Liter bei körperlicher Schwerstarbeit ansteigen. Der Schweiß selbst besteht zu 99 Prozent aus Wasser, dazu Kohlendioxid und wasserlöslichen Substanzen. Vielfältige Erkrankungen sind möglich. Erkrankungen, die die Schweißdrüsen betreffen, können sich einerseits in einem Zuwenig (Hypohidrose) oder völligen Fehlen (Anhidrose) der Schweißproduktion, oder in einer überproduktion (Hyperhiderose) an Schweiß äußern.

 

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

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