Testen Sie: Welche Creme ist die richtige?

Erstens: Verrühren Sie kräftig etwas von der Creme in einem Glas Wasser. Bleibt das Wasser klar, ist die Creme eine Wasser-in-öl-Emulsion und damit genau richtig für trocken-fettarme Haut. Bildet sich dagegen eine milchige Flüssigkeit, handelt es sich um eine öl-in-Wasser-Emulsion, die sich für fett-feuchte Haut eignet.

Zweitens: Noch einfacher ist es, die Creme im Gesicht aufzutragen und dann mit Wasser abzuspülen. Perlt das Wasser ab, enthält die Creme wenig Emulgatoren. Perlt es nicht ab, sind viele davon enthalten, denn die Emulgatoren binden die Hautfette, so daß der schützende Wasser-Fett-Mantel zerstört und die Haut ausgetrocknet wird. Hier hilft nur: Probieren Sie ein anderes Produkt aus!

Baden wie Kleopatra

Creme- oder ölbäder sind besonders von Menschen mit fett-feuchter Haut zu meiden. Aber auch wer trocken-fettarme Haut hat, tut sich mit ölbädern nichts Gutes, weil die waschaktiven Substanzen, die im ölbad zur Reinigung des Körpers enthalten sind, der Haut wieder Feuchtigkeit nehmen. Besser ist das Kleopatra-Bad, um die Haut mild einzufetten: Mixen Sie einen viertel Liter Milch mit einem Teelöffel Olivenöl, und geben Sie dann die Mischung ins Vollbad. Das macht die Haut so samtig weich, daß Sie sich, wenn Sie eine fett-feuchte Haut haben, nach dem Bad das Eincremen sparen können. Bei trockener Haut sollte allerdings eine fetthaltige Creme aufgetragen werden. Das Kleopatra-Bad ist übrigens für alle Hauttypen geeignet. Einziger Nachteil: An der Wanne bleibt ein Schmutzrand.



Sonstige Pflege der Haut

Pflegen Sie Ihre Haut regelmäßig morgens und abends. Denn mit dem älterwerden wird sie trockener und braucht Cremes mit einem höheren Fettanteil. Regelmäßige sanfte Gesichtsmassagen können Mimikfalten glätten und wirken ungemein entspannend.

Eine ausgewogene vollwertige Ernährung liefert so viele Vitamine und Nährstoffe, wie die Haut braucht, um gesund und schön zu bleiben. Ganz wichtig auch: Trinken Sie mindestens 2 Liter Flüssigkeit jeden Tag - am besten Wasser oder Kräutertees. Bewegung an der frischen Luft macht munter, regt den Kreislauf an, stärkt das Immunsystem und hält ganz einfach jung. Ihre Haut wird es Ihnen danken ...

Rauchen erhöht nicht nur das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Raucher haben oft auch eine fahle, ungesunde Hautfarbe und stärkere Falten, weil Nikotin die Blutgefäße verengt und so die Versorgung der Haut mit Nährstoffen und Sauerstoff beeinträchtigt.

Halten Sie sich nicht ungeschützt in der Sonne auf. In vielen Kosmetika, etwa Gesichtscremes, sind heute Lichtschutzpräparate enthalten, bei Sonnenbädern verwenden Sie Sonnencremes mit einem für Ihren Hauttyp angemessenen Lichtschutzfaktor.

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Umfassende Informationen zu verschiedenen Hautkrankheiten, deren Diagnosen und Behandlungen. Ihre Webseite enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Leitlinien für die dermatologische Praxis.