Versuchen Sie daher bei jeder unvermuteten allergischen Reaktion die Ursache zu ergründen. Nur so schaffen Sie es langfristig, alle Lebensmittel auf die Sie reagieren, zu vermeiden.

Da man oft Schwierigkeiten hat, sich im nachhinein an alles, was man gegessen hat, zu erinnern, hat es sich als nützlich erwiesen, zur Gedächtnisstütze ein Ernährungsbuch zu führen. In dieses werden jeden Tag alle verzehrten Lebensmittel eingetragen und die Beschwerden - sofern welche auftraten - notiert. So können Sie später vergleichen, ob Sie beim Auftreten von Beschwerden gleiche Produkte verzehrt haben und diese dann zukünftig ebenfalls aus Ihrer Ernährung streichen.

Ernähren Sie sich nickelarm

Nickel ist als Spurenelement in unserer Nahrung weit verbreitet. Es ist daher nicht möglich, sich völlig nickelfrei zu ernähren. Doch sollten Sie sich bemühen, nickelarm zu essen. Verzichten Sie daher soweit wie möglich auf besonders nickelhaltige Lebensmittel. Um welche es sich hierbei handelt, entnehmen Sie bitte der folgenden Aufstellung.

Besonders nickelhaltige Lebensmittel:

Nährmittel Getreidevollkornprodukte (Buchweizen, Roggen, Gerste, Hafer, Sojamehl, Weizen sowie -keime und -kleie) und damit auch Brot, Brötchen, Kuchen, Gebäck, Müsli, Backpulver u.ä.

Fisch Bückling, Hering, Hecht, Hummer, Jakobsmuschel, Austern

Milchprodukte Käse (z.B. Edamer), Molkenpulver

Süßes Schokolade

Gemüse Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen, Sojaprodukte), Brokkoli, Wirsingkohl, Pilze, Spargel, Zwiebeln, Mais, Spinat, Tomaten

Obst Süßkirschen, Birnen, Rhabarber

alk. Getränke evtl. Kornbrand wegen Verwendung entsprechender Getreidesorten

Gewürze Petersilie

Sonstiges Nüsse (Erdnuß, Haselnuß, Cashewnuß, Pekanuß, Mandeln, Pistazie, Walnuß u.a.), Kaffee, Kakaopulver, schwarzer Tee, grüner Salat, Trockenhefe, Backpulver

Erlaubt sind bei nickelarmer Diät üblicherweise:

Fleisch alle Fleischsorten, Geflügel, Wurst (keine Pastete)

Fisch alle Sorten außer Hering

Eier in jeder Form

Nährmittel polierter Reis, Weißmehlprodukte (Vollkorn verboten), Kuchen ohne Backpulver

Fett Margarine, Butter

Milchprodukte Milch, Joghurt, Butter, Käse

Gemüse 1 mittelgroße Kartoffel/Tag und in geringer Menge: Blumenkohl, Weißkohl, Karotten, Gurken, Kopfsalat

Obst alle frischen Früchte außer Birnen

Getränke Wein, Bier und sogar Kaffee in Maßen

Was Sie noch für Ihre Gesundheit tun können

Wer sich konsequent nickelarm ernährt, nimmt durch den Verzicht auf Vollkornprodukte und einen höchstens geringen Gemüseverzehr wenig Ballaststoffe zu sich. Dieses kann in der Folge zu Verdauungsproblemen führen, da der Darm für seine Arbeit eine ausreichende Menge an Ballaststoffen benötigt. Versuchen Sie daher, durch den Verzehr von Obst, solchen Verdauungsstörungen vorzubeugen. Auch gibt es eine Reihe weiterer Maßnahmen, die vorbeugend gegen Verstopfung helfen. Ihr Arzt und Apotheker werden Sie gern informieren.

Weiterhin kann es durch Ihre nickelarme Ernährung zu einem Mangel an B-Vitaminen kommen. Auch diesbezüglich sollten Sie vorbeugen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. B-Vitamine können Sie beispielsweise in Tabletten- oder Drageeform zuführen. Aber achten Sie darauf, daß Ihr Produkt frei von Bierhefe ist (denn Bierhefe enthält Nickel).

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Umfassende Informationen zu verschiedenen Hautkrankheiten, deren Diagnosen und Behandlungen. Ihre Webseite enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Leitlinien für die dermatologische Praxis.