Was Sie bei der Säuglingsernährung beachten sollten:

Babys möglichst lange stillen (die Mutter sollte allergieauslösende Nahrungsmittel meiden)

für Säuglinge kuhmilch-, hühnerei- und fischfreie Kost (weil häufig eine entsprechende Allergie vorliegt) und erst spät feste Nahrungsmittel geben.

jeweils nur alle drei Tage ein neues Nahrungsmittel in den Speiseplan aufnehmen und dieses mehrere Tage hintereinander füttern

Bevor Sie bei Ihrem Säugling jedoch eine Nahrungsumstellung auf eigene Faust versuchen, sprechen Sie zuvor einmal Ihren Kinderarzt darauf an.

1.-5. Monat Muttermilch (wenn nicht möglich, allergenfreie Säuglingsnahrung.

ab 6. Monat zusätzlich: Apfel und Birne gekocht, Reisflocken (alles ohne Zuckerzusatz)

ab 7. Monat zusätzlich: Banane, Kartoffel, Karotte, Zucchini

ab 8. Monat zusätzlich: Blumenkohl, Rindfleisch, Sonnenblumenöl

ab 9. Monat zusätzlich: Putenfleisch, Kohlrabi, Aprikose, Wassermelone

ab 10. Monat zusätzlich: einzelne Getreidesorten in gegarter Form (Roggenbrot, Maisgries, Haferflocken) milcheiweißfreie Margarine

Erlaubte Getränke: für Säuglinge geeignete Mineralwässer, ungesüßter Tee (Stiefmütterchen, Lindenblüten), Säfte aus Obst, das gut vertragen wurde.

Ernährungsempfehlungen für Kinder und Erwachsene

Trinken Sie viel, Erwachsene mindestens 1,5 Liter pro Tag, damit die Stoffwechselprodukte Ihres Körpers gut ausgeschwemmt werden. Geeignet sind vor allem: Trinkwasser, Mineralwasser, Tees und Kaffee-Ersatz. Als weniger geeignet gelten: kohlensäurehaltige Sprudel und Limonaden, starker Kaffee sowie alkoholische Getränke. Auch Obstsäfte werden oftmals nicht gut vertragen.

Vermeiden Sie darüber hinaus alle Nahrungsmittel, die Sie nicht gut vertragen. Falls Sie noch nicht genau wissen, welche es sind, empfiehlt es sich, dies auszutesten. Lassen Sie zunächst einmal alle diejenigen aus Ihrer Nahrung weg, die von Neurodermitikern zumeist schlecht vertragen werden. Wenn sich Ihr Hautzustand danach bessert, nehmen Sie alle drei Tage eines der weggelassenen Lebensmittel wieder dazu. So können Sie gut beobachten, welches Sie nicht vertragen.

Lebensmittel, die Neurodermitiker oft nicht vertragen:

Fleisch Schweinefleisch, vor allem Salami und Schinken

Fisch viele Sorten, vor allem konservierte

Nährmittel Weizen, Soja und daraus hergestellte Produkte

Süßes Schokolade und andere Süßigkeiten

Milchprod. Kuhmilch und daraus hergestellte Produkte, vor allem Yoghurt, Quark und Sahne

Eier Hühnereier

Gemüse Karotten, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Sauerkraut, Spinat

Obst Trauben, Rosinen, äpfel, Nüsse, Mandeln

Gewürze vor allem scharfe und Paprika, aber auch andere Gewürze (individuell verschieden)

Weichen Sie anstelle dessen auf Nahrungsmittel aus, die meist gut vertragen werden.

Nahrungsmittel, die Neurodermitiker meist gut vertragen:

Fleisch Kalb, Lamm, Huhn

Nährmittel Gerste, Hafer, Buchweizen, Hirse

Süßes mit Süßstoff oder Fruchtzucker Gesüßtes

Fett Sonnenblumen- und Distelöl

Gemüse Zucchini, Auberginen, Gurken

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

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1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

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