Was muß man bei der Hyposensibilisierung beachten?

Bleiben Sie nach jeder Injektion mindestens 30 Minuten in ärztlicher Kontrolle. Es können gelegentlich allergische Nebenreaktionen auftreten, die Sie sofort dem Arzt mitteilen müssen:

Juckreiz und Schwellung an der Einspritzstelle

Augentränen, Bindehautentzündung

Niesreiz, Niesen, Fließschnupfen, verstopfte Nase

Allgemeiner Juckreiz, Hautrötungen, Nesselsucht

Juckreiz und Brennen im Schleimhautbereich oder an den Hand- und Fußflächen

Hustenreiz, Luftknappheit, Atembeschwerden

Plötzliches Schwächegefühl, übelkeit, Kreislaufbeschwerden

Sollten sich solche Beschwerden erst nach dem Verlassen der Allergie-Ambulanz einstellen, setzen Sie sich bitte sofort mit einem Arzt in Verbindung.

Vermeiden Sie während der gesamten Hyposensibilisierung, vor allem aber unmittelbar vor und nach der Injektion, den Kontakt mit den für Ihre Allergie ursächlichen Stoffen! Ihr Arzt wird Sie hierzu beraten!

Nehmen Sie einige Stunden vor und nach der Injektion keine alkholischen Getränke und keine üppigen Mahlzeiten zu sich!

Vermeiden Sie 24 Stunden vor und nach der Injektion körperliche Anstrengungen.

Berichten Sie vor jeder Injektion Ihrem Arzt, wie Sie die vorangegangene Hyposensibilisierung vertragen haben.

Teilen Sie Ihren Arzt mit, ob Sie seit der letzten Injektion Entzündungen, Schüttelfrost, eine Erkältung, Fieber oder Ihre typischen allergischen Beschwerden hatten oder im Augenblick noch haben.

Bitte teilen Sie dem Arzt alle wichtigen sonstigen Erkrankungen mit, alle Medikamente, die Sie einnehmen, sowie Impfungen, die Sie erhalten haben.

Informieren Sie ihren Arzt über eine bestehende Schwangerschaft.

Halten Sie Ihre Behandlungstermine bitte sorgfältig ein.

Die Behandlungszeit beträgt in der Regel 3 Jahre.

Die Erfolgsquote ist sehr hoch - sie liegt bei bis zu 80%. Als Erfolg wird gewertet, wenn ein Patient nach der Behandlung zumindest deutlich beschwerdefreier ist.