Psoriasis - Häufigkeit

Häufigkeit

Psoriasis ist nicht ansteckend. Die Veranlagung wird vererbt. Mit einer Erkrankungsrate von 2 bis 5 Prozent in
Europa zählt die Schuppenflechte zu den häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. Dabei sind Frauen und Männer etwa zu gleichen Teilen betroffen. Die Bereitschaft eines Menschen, Psoriasis zu entwickeln wird vererbt. Es existieren bestimmte genetische Muster, die an die Erkrankung und sogar an bestimmte Formen der Psoriasis gekoppelt sind. Das bedeutet, daß es Familien gibt, in denen nicht nur die Veranlagung für eine Schuppenflechte besteht. Die Familienmitglieder entwickeln sogar die gleiche Erscheinungsform. Erste Auslöser sind sehr unterschiedlich. Welche Faktoren endgültig zu den Symptomen führen, ist nicht endgültig geklärt. Die Mehrzahl der Betroffenen haben ihren ersten Schub nach einer örtlichen Hautschädigung, z. B. nach einer chemischen Reizung oder einer Verletzung. Zu den weiteren auslösenden Faktoren gehören auch Infektionen, das abrupte Absetzen einer Cortison-Behandlung, Alkoholismus, Schwangerschaft, Entbindung oder Streß. Eine Million Menschen in Deutschland sind betroffen.
Psoriasis ist eine chronische Erkrankung, die seit der Ersterscheinung meist lebenslang andauert. Die Erkrankung
kommt weltweit vor. Außer Eskimos, Indianern und afrikanische Schwarze erkranken alle Rassen. In Deutschland sind etwa 2 Million Menschen von der Schuppenflechte betroffen. Von diesen Betroffenen haben ungefähr 95 Prozent die gewöhnliche Form der Schuppenflechte, die Psoriasis vulgaris. Die meisten bekommen ihren ersten Schub in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter.Nur bei der Psoriasis arthropathica kommt es zu Erstsymptomen am häufigsten im Alter zwischen 35 und 60 Jahren.